Jetzt schon an die Zukunft denken – Umwelttipps für den Alltag 0

Umwelttipps

Der Umweltschutz erhält seit Jahren mehr und mehr Aufmerksamkeit. Bedauerlicherweise nicht nur, weil Menschen aufgeklärter sind, sondern ebenfalls, weil deutliche Auswirkungen der Unachtsamkeit voriger Generationen zu erkennen sind.

Die Erderwärmung lässt sich nicht leugnen und jeder bekommt es zu spüren, denn hierbei geht es nicht nur um die schmelzenden Umwelttipps - Erde Polarkappen. Selbst in Deutschland sind unüblich hohe Temperaturen im Sommer im vergangen Jahrzehnt häufiger geworden. In anderen, normalerweise wärmeren, Teilen der Welt kämpft man gegen extrem kalte Winter und im Allgemeinen scheint das Wetter weltweit aus dem Gleichgewicht gekommen zu sein.

Sie können mithelfen diese Veränderungen abzuwenden, indem Sie einfach bewusster durchs Leben gehen. Oft passiert es nämlich ganz unbewusst, dass man die Umwelt belastet. Häufig handelt es sich, um kleine Tätigkeiten, die im großen ganzen letztlich unserem Planeten schaden. Dadurch ist es aber auch gar nicht so schwer, seinen Teil beizutragen und seinen Alltag umweltfreundlicher zu gestalten – Ein paar Tipps dazu erhalten Sie in diesem Artikel.

Energie & Wasser sparen

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Strom und Wasser Sie täglich normalerweise verbrauchen? Manchmal fällt dies einem wohl erst auf, wenn man es womöglich nicht mehr zur Verfügung hat, z. B. während eines Volontariats in einem Entwicklungsland, wo es Elektrizität und / oder fließendes Wasser einfach nicht gibt, oder wenn eins von beiden durch Umbauten o. ä. ausfällt.

Machen Sie doch einfach mal den Test: Haben Sie womöglich gerade eine Lampe an, obwohl es helllichter Tag ist? Wie viele Geräte sind Umwelttipps - Strom bei Ihnen auf Standby, auch wenn Sie sie nur sporadisch nutzen?

Keine Sorge, Sie müssen nicht auf Leuchten, Fernseher, Mikrowelle und Co. verzichten, aber Sie können bei Nutzung oder eben auch Nichtnutzung dieser viel Strom sparen. Dies tut nicht nur unserem Planeten, sondern ebenfalls Ihrer Geldbörse gut.

Statten Sie Ihr Haus zum Beispiel mit Energiesparlampen aus. Der Unterschied zwischen diesen und normalen Birnen ist enorm – Der Verbrauch sinkt von 100 Watt auf 20 Watt und das bei gleicher Leistung. Zwar braucht die Sparlampe eine kurze „Aufwärmphase“ von ca. 30 Sekunden bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht, leuchtet dann jedoch genau so wie jede andere. Tatsächlich gehört das typische, grelle und kalte Energiesparlampen-Licht nämlich der Vergangenheit an und Sie können Sie in unterschiedlichsten Farbtönen erwerben. Weitere Alternativen, die durchaus weniger Strom als die Standard-Glühbirne verbrauchen, sind LED- oder Halogenlampen.

Weiteres Sparpotenzial ist bei den zuvor erwähnten Elektrogeräten zu finden. Viele fristen ihr Dasein in ständiger Standby-Funktion. Dieser Modus ist selbstverständlich bei regelmäßig genutzten Küchenhelfern oder Unterhaltungselektronik sehr nützlich, jedoch fressen sie heimlich auch viel Strom. Seit 2013 darf der Verbrauch im Standby zwar nur noch bis zu 1 Watt betragen, doch bei der großen Anzahl an Geräten, die heutzutage in Haushalten zu finden sind, macht dies doch auf das Jahr gerechnet viel aus. Innovative Steckdosenleisten können hierbei Abhilfe schaffen, denn sie ermöglichen Ihnen nur bestimmte Steckdosen an- oder auszuschalten.

Ein weiteres wichtiges Gerät in unserem Zuhause ist mit Sicherheit die Heizung. Nutzen Sie diese ebenfalls bewusst und schalten Sie sie Umwelttipps - Heizung zum Beispiel aus, wenn Sie lüften. Außerdem versuchen Sie kurze Stoßlüftungen vorzunehmen, bei der die Fenster weit geöffnet sind, anstatt diese dauerhaft auf Kipp zu lassen. Anstatt die Heizkörper, die ganze Arbeit machen zu lassen, achten Sie, wenn möglich, auf gut isolierte Fenster und Türen und ziehen Sie sich auch daheim im Winter einfach etwas wärmer an, so muss die Innentemperatur nämlich gar nicht mehr so drastisch erhöht werden.

Waschen Sie per Hand oder mit einer Spülmaschine Ihr Geschirr? Überraschenderweise sollten Sie hierbei nämlich besser auf den elektronischen Helfer zurückgreifen, denn tatsächlich verbraucht dieser um einiges weniger Wasser. Bestimmt kennen Sie es, dass Sie zwischendrin einzelne Tassen oder ähnliches fix abwaschen – Haben Sie mal den Stöpsel in den Abfluss gesteckt und gesehen wie viel Wasser sich dabei im Becken ansammelt? Dies kann ganz schön erschrecken. Aus diesem Grund empfiehlt es sich erst zu spülen, wenn sich ein paar Teller, Gabeln und Co. angesammelt haben, und dabei dann auch das Spülbecken mit Wasser zu füllen und nicht den Hahn laufen zu lassen. Wer das Geld und den Platz für eine Spülmaschine hat, sollte eine Anschaffung definitiv in Erwägung ziehen. Der Kaufpreis ist oft schneller wieder drin als gedacht.

Bewusste Ernährung

Wir bleiben in der Küche, denn hier können Sie noch mehr tun, um die Umwelt zu unterstützen, und zwar durch den bewussten Umgang mit Ihren Lebensmitteln.

Jeder muss selbstverständlich für sich selbst entscheiden welche Ernährung für einen am besten geeignet ist. Es gibt jedoch diverse Umwelttipps - Ernaehrung Studien, die belegen, dass ein geringerer Verbrauch oder gar Verzicht von Fleisch und / oder tierischen Produkten sich positiv auf unseren Planeten auswirken würde. Mitunter einer der größten Klimakiller ist nämlich das Methangas, das besonders Kühe bei der Verdauung produzieren. Weitergehend verbraucht die Massentierhaltung eine große Menge Wasser: Eine Statistik besagt, dass bei einer weltweiten vegetarischen Ernährungsweise 70% weniger verbraucht werden würden.

Auch wenn Sie womöglich nicht auf Fisch, Fleisch, Joghurt, Käse und andere Artikel verzichten wollen, so versuchen Sie doch vielleicht Ihren Konsum zu verringern und beim Einkauf darauf zu achten, dass die Waren nicht aus der Massenhaltung und bestenfalls aus der Nähe stammen.

Gleiches gilt ebenfalls für Obst und Gemüse. Wer saisonal und lokal einkauft, verkleinert definitiv seinen CO2-Fußabdruck, und glücklicherweise hat Deutschland ja eine große Vielfalt an Agrikultur zu bieten.

Gebrauch von Verpackungen und Papier reduzieren

Eine weitere „Weisheit“ für den Einkauf ist es, ebenfalls weitestgehend auf Verpackungen zu verzichten. In vielen Supermärkten werden heutzutage unverpackte Waren angeboten und es gibt wieder verwendbare Obstnetze zum kleinen Preis. Zusätzlich sind sogenannte „Unverpackt-Läden“ in den letzten Jahren zum Trend geworden und es gibt sie deutschlandweit, zumindest in allen größeren Städten. Hier Umwelttipps - Unverpackt wird so gut wie alles unverpackt angeboten, von Lebensmitteln bis zu Pflegeprodukten, und sie können oft Ihre eigenen Behälter mitbringen, um die Waren in diese zu füllen.

Doch nicht nur in Geschäften, liegt Potenzial, auch in Büros kann Papier und Plastik eingespart werden. Digitale Technologien ermöglichen es uns, Unterlagen nicht mehr unbedingt ausdrucken und abheften zu müssen. Dies gilt sogar für Dokumente, die eine Unterschrift benötigen. Möglich macht dies digitale Unterschrift, die schon von vielen Institutionen anerkannt und genutzt wird. Sollten Sie sich mit Literatur für Ihren Job weiterbilden wollen, können Sie einfach eine elektronische Version auf einen e-Reader oder ein Tablet herunterladen und schon haben Sie Unmengen an Blättern gespart. Eine andere Option ist es, sich Bücher ganz „altmodisch“ in der Bibliothek auszuleihen.

 

Dieser Beitrag macht deutlich, wie man bereits mit kleinen Veränderungen viel für die Umwelt tun kann und wir hoffen Ihnen hiermit ein bisschen Inspiration auf den Weg gegeben zu haben. Probieren Sie doch einfach einige unserer Tipps aus und schauen Sie welchen Sie am einfachsten anwenden können.

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